Tools & Tipps5. Juli 20263 Min. Lesezeit

Make.com vs. Zapier: Welches Automatisierungstool passt für Ihren Betrieb?

Suchen Sie nach einem Automatisierungstool für Ihr KMU? In diesem Artikel vergleichen wir Make.com und Zapier und zeigen Ihnen, welches besser für Sie passt.

Steffen Hefter
Steffen Hefter

frimalo – KI-Beratung für KMU

Einleitung: Mühevolle Routineaufgaben im Blick

Viele kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der gleichen Herausforderung: Tagtäglich müssen wiederkehrende Aufgaben erledigt werden, die wertvolle Zeit kosten. Sei es das Versenden von Rechnungen, das Pflegen von Kontakten oder das Teilen von Informationen zwischen verschiedenen Anwendungen. Hier kommen Automatisierungstools ins Spiel, die Ihnen helfen können, Ihre Produktivität zu steigern und Fehler zu minimieren. In diesem Artikel vergleichen wir zwei beliebte Tools: Make.com und Zapier. Welches passt besser zu Ihrem Betrieb?

Make.com: Flexibel und leistungsstark

Make.com, früher bekannt als Integromat, bietet eine sehr flexible und visuelle Plattform zur Automatisierung Ihrer Workflows. Es ermöglicht Ihnen, mehrere Apps miteinander zu koppeln und komplexe Prozesse zu erstellen. Dies kann besonders nützlich sein, wenn Sie spezifische Abläufe in Ihrem KMU haben.

Ein konkretes Beispiel: Angenommen, Sie betreiben einen Online-Shop. Jedes Mal, wenn eine Bestellung eingeht, möchten Sie, dass ein neuer Kunde in Ihrem CRM-System angelegt wird. Mit Make.com können Sie einen Workflow erstellen, der dies automatisch erledigt, ohne dass Sie manuell eingreifen müssen. Die visuelle Oberfläche hilft Ihnen beim Erstellen und Anpassen Ihrer Automatisierungen.

Zapier: Einsteigerfreundlich und intuitiv

Zapier ist bekannt für seine Benutzerfreundlichkeit. Die Plattform richtet sich besonders an Nutzer, die keine tiefergehenden technischen Kenntnisse haben. Mit einer einfachen Benutzeroberfläche und vielen vorgefertigten "Zaps" – also Automatisierungen – können Sie schnell starten.

Ein Beispiel aus der Praxis: Sie möchten jedes Mal, wenn jemand sich für Ihren Newsletter anmeldet, eine Willkommensnachricht per E-Mail senden. Mit Zapier können Sie dies in wenigen Schritten einrichten. Ein Formular wird erstellt, die Anmeldung in einer Datenbank festgehalten und die E-Mail automatisch versendet. Dies funktioniert auch ohne viel Vorwissen.

Kosten und Einsatzmöglichkeiten

Beide Plattformen bieten verschiedene Preisoptionen, die sich je nach Größe Ihres Unternehmens aufteilen. Make.com richtet sich oft an Unternehmen, die komplexere Automatisierungen benötigen und dafür bereit sind, etwas mehr zu investieren. Zapier hingegen ist eine gute Wahl für Unternehmen, die einfache Automatisierungen nutzen möchten, ohne gleich ihre Budgetgrenzen zu sprengen.

Für ein KMU kann die Kosten-Nutzen-Analyse entscheidend sein. Wenn Ihr Betrieb versucht, sich im digitalen Bereich zu positionieren, können Sie mit Make.com leistungsstarke Automatisierungen für spezifische Anforderungen erstellen. Planen Sie aber nur einfache Automatisierungen? Dann ist Zapier möglicherweise die kostengünstigere und schnellere Wahl.

Integration und Support

Beide Tools bieten eine Vielzahl von Integrationen, aber es gibt Unterschiede. Make.com unterstützt eine breite Palette an Apps, oft mehr als Zapier. Wenn Sie also spezifische Software nutzen, könnte Make.com besser geeignet sein. Der Support ist bei beiden Plattformen gut, aber einige Nutzer berichten, dass Make.com personalisiertere Hilfe anbietet.

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben eine Marketing-Agentur und nutzen eine spezifische Plattform zur Kampagnenverwaltung. Mit Make.com könnten Sie diese Plattform nahtlos in Ihre bestehenden Systeme integrieren und so einen durchgängigen Workflow schaffen, während Zapier möglicherweise nicht dieselbe Flexibilität bietet.

Fazit

Beide Tools, Make.com und Zapier, haben ihre Stärken und Schwächen. Make.com eignet sich bestens für Unternehmen, die komplexe Automatisierungen benötigen, während Zapier für einfachere Anforderungen ideal ist. Letztlich hängt die Entscheidung von Ihren spezifischen Bedürfnissen ab.

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Steffen Hefter

Über den Autor

Steffen Hefter

KI-Berater bei frimalo, Halle (Saale). Über 20 Jahre Erfahrung in Führung, Digitalisierung und Change-Management. Hilft KMU, KI pragmatisch einzusetzen.

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